Lydia Dubrovskaya studierte am Tschaikowski-Konservatorium Moskau bei Yuri Yankelevich und David Oistrach. 1971 gewann sie den ersten Preis beim Jacques Thibaud Wettbewerb in Paris. Zu ihren Kammermusikpartnern gehören Yuri Baschmet, Valeri Afanassjiev und Gidon Kremer. Sie unterrichtet als Professorin an der Musikhochschule Augsburg.




Tyler Duncan, Bariton, wurde 1975 in Prince George/British Columbia in Kanada gebornen.
Von 2000 bis 2003 Studierte er in die Meisterklasse bei Frau Professor Edith Wiens an der Musikhochschule Augsburg. Er graduierte 1998 an der University of British Columbia in Vancouver, Kanada, mit dem Bachelor of Music. Von 1998 bis 2000 studierte er an der Vancouver Academy of Music bei David Meek und schloss das Studium mit dem Diplom für Gesang ab. Zur Zeit besucht er der Liedklasse Professor Helmut Deutsch an der Musikhochschule München.
Er ist Preisträger des internationalen ARD Wettbewerbs, München (2003), Wigmore Hall Liedwettbewerbs, London (2001) und Johann Sebastian Bach Wettbewerbs, Leipzig (2002). Auf Grund seiner außergewöhnlichen Begabung erhielt er verschiedene Stipendien. Er absolvierte mehrere Meisterkurse in Amerika, Kanada und Europa, unter anderem bei Elly Ameling, Robert Holl, Hans Hotter, Thomas Quasthoff, Brigitte Fassbänder und Rudolf Jansen. Seit 2000 ist er Stipendiat der Yehudi Menuhin Live-Music-Now Stiftung. Bei seiner regen Konzerttätigkeit in Kanada, Schottland und Europa machte Tyler Duncan als Oratoriensänger auf sich aufmerksam. 2003 hat er Ein Deutsches Requiem von Brahms und die Jahreszeiten von Haydn gesungen.


Min Jung Kim, geboren in Masan/Südkorea, absolvierte zunächst erfolgreich ein Studium an der Kyung-Won Universität/Seoul. Anschließend vervoll-ständigte sie ihre Ausbildung in Köln und München, u.a. bei Gerhard Oppitz und Helmut Deutsch. Als Begleiterin war sie beim Schumann Liedwettbewerb in Zwickau (2. Preis). Seit 2004 unterrichtet sie an der Hochschule für Musik München.


Kathrin Körber war Mitglied des Diogenes Quartetts von 2000 bis 2002. Sie studierte zunächst Violine bei Prof. Lydia Dubrovskaya, nahm als Geigerin am Schleswig-Holstein-Musikfestival teil und war Mitglied des Philharmonischen Orchesters Augsburg. Im Herbst 2002 begann sie ihr Violastudium bei Prof. Tatjana Masurenko in Leipzig. Seit dem Frühjahr 2004 setzt sie es bei Prof. Nobuko Imai am Conservatorium in Amsterdam fort. Im Sommer 2004 war sie Stipendiatin der Verbier Academy.


Soohyun Kwon stammt aus Seoul, Korea. Während ihres Studiums bei Nam Yun Kim und Min Kim errang sie zahlreichen Auszeichnungen. Ihren Bachelor und Master of Music erhielt sie als Studentin von Glen Dicterow an der Juilliard School New York. Seit 2001 ist sie Mitglied des New York Philharmonic Orchestra. Soohyun Kwon trat als Solistin mit dem Kammerorchester der Wiener Symphoniker, beim Musikfestival Bregenz, im Smetana Saal in Prag, mit dem Wiener Mozart Orchester im Musikvereins-saal, bei der Tchaikovsky Society sowie mit dem Shanghai Symphony, dem Korea Chamber Ensemble und dem Seoul Philharmonic Orchestra auf. Sie ist Gründungsmitglied des Alma Piano Trio sowie des Streichquartetts Quartet 94.



Myung-Jin Lee besuchte in Deutschland die Solistenklasse von Natalia Gutman und wurde ausgezeichnet bei internationalen Wettbewerben wie dem Folkwang-Wettbewerb oder dem
Maria-Canals-Wettbewerb in Barcelona. Sie konzertiert als Solistin mit international renommierten Orchestern und Instrumentalisten, darunter die Wiener Symphoniker, das tschechische Virtuosi Orchester, die Korean Symphony, das KBS Rundfunkorchester und der Ausnahmegeiger Nigel Kennedy. Sie ist ein gern gesehener Gast auf dem Oleg Kagan Musikfest, dem Seoul International Festival und dem ISCM Pan Neue Musik Festival. Neben anderen Aufnahmen ist eine Solo-CD mit Werken von Isang Yun erschienen. Myung-Jin Lee ist Universitätsprofessorin in Korea.


Julia Nees, geboren in München, studierte bei Prof. Martin Spangenberg in Weimar und bei Prof. Johannes Peitz in Hannover, bei dem sie derzeit ihre Meisterklasse absolviert. Neben zahlreichen Wettbewerbserfolgen spielte sie u.a. beim Schleswig-Holstein-Musikfestival und war Solo-Klarinettistin des Gustav-Mahler-Orchesters. Als Solistin trat sie mit dem Bayerischen Staatsorchester auf und war an der Bayerischen Staatsoper und bei den Münchner Philharmonikern verpflichtet.

Clemens Trautmann ist einer der profiliertesten jungen Klarinettisten seiner Generation. Der Schüler von Sabine Meyer und Charles Neidich ist Preisträger und Stipendiat vieler bedeutender Institutionen, wie der "ZEIT-Stiftung Gerd Bucerius" und dem Deutschen Musikwettbewerb. Als Solist und Kammermusikpartner ist er Gast der u.a. bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Rheingau Musik Festival, dem Rheinischen Musikfest, dem Europäischen Klassik Festival Ruhr, dem Mostly Mozart Festival am Lincoln Center New York und vielen mehr. Zusammen mit dem Pianisten Jacob Leuschner und dem Cellisten Sebastian Klinger war er zuletzt Gast in der Philharmonie Berlin.
Clemens Trautmann ist nicht nur als Klarinettist hervorgetreten. Neben seiner Konzertätigkeit absolvierte er ein Jurastudium mit Prädikat und wurde mit dem Preis der „Zeitschrift für Europäisches Privatrecht“ im C. H. Beck-Verlag ausgezeichnet. Derzeit ist er Referendar sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg.





Das Trio ad hoc (Marlies Klumpenaar, Klarinette, Daniela Bock, Violoncello und Sibylle Wolf, Klavier) wurde 1998 gegründet und konzertiert seitdem regelmäßig in Deutschland und den Niederlanden. Im Jahr 2000 erhielt es ein Stipendium der Thüringischen Sommerakademie und nahm an Meisterkursen u.a. von Prof. Brunner und Prof. Spiri teil. Das Trio pflegt eine intensive Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten und ist u.a. Gast bei den Max-Reger-Tagen Weiden. Im Juni 2002 realisierte es als Gast der Reihe rückblicke die Uraufführung des Klarinettentrios von Valerij Voronov. Zur Zeit studiert es an der Folkwang Hochschule in Essen.


Sibylle Wolf studierte an der Musikhochschule in Dresden und war Aufbaustudentin an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Vassily Lobanov. Sie war Stipendiatin u.a. des DAAD und der Yehudi-Menuhin-Stiftung. Von Februar bis Juli 2001 weilte Sibylle Wolf zu einem Studienaufenthalt in Moskau. Sibylle Wolf erhielt bereits mehrere Engagements vom WDR Rundfunkorchester und trat im Rahmen der Kölner Triennale und der Dresdner Musikfestspiele auf.


<< top