Kammermusiktage "Classic con brio"
Hexenkessel brodelnder Emotionen

Neue Osnabrücker Zeitung, 10. April 2006

(C. Adam) Zerquältes Grübeln kann sich auch bis zum Hexenkessel brodelnder Emotionen auswachsen. Das bewies das Diogenes-Quartett mit einem unglaublichen Kraftakt für Ernest Chaussons Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett D-Dur. ...Das Diogenes-Quartett und sein versierter Mitkämpfer und -grübler am Klavier, Andreas Kirpal, Bruder des 1. Geigers, leisteten großartige Schwerstarbeit.

Geschmeidig und elegant
Akiko Yamada im Kaisersaal

Frankfurter Allgemeine, 17. Januar 2006

(J. Wormsbächer) geschmeidig und elegant erlebte man - dann zusammen mit dem Kammermusikpartner Andreas Kirpal am Flügel - Beethovens Violinsonate G-Dur op. 30/3 - gerade so, als sei die Wiedergabe inspiriert von dem Beinamen "Champagnersonate". Durchgängig wurde das Zusammenspiel von Brillanz und Klangschönheit getragen, so auch in Debussys Violinsonate und Chaussons virtuoser "Poeme". Als Zugabe hörte man eine sehr poetische Wiedergabe von Tschaikowskys "Melodie".

Waches Zwiegespräch der Instrumente
Johannes Gutfleisch und Andreas Kirpal bei Hermes & Weger

Augsburger Allgemeine, 14. Dezember 2005

Sie hielten ein waches Zwiegespräch, das Beethovens A-Dur op. 69 erfüllte. Auf die Balance der beiden Instrumente abgestimmt, ereichten sie stimmige Ausgewogenheit zwischen Brillanz und Kantabilität. Kirpal profilierte sich eine Spur prägnanter - ... - Beethoven in nahezu hymnischer Ausstrahlung. Auf dieses fein ausmusiziert klingende Psychogramm (Debussy) folgte am Schluss Griegs a-Moll-Sonate: ein romantisch volksnaher Bilderbogen spannte sich in dem dankbaren Werk, das - von beiden weidlich genutzt - Raum zur Entfaltung gab.

Exaktes Zusammenspiel imponiert
Diogenes Quartett eröffnet Herbstsaison bei Verein für Kunst und Wissenschaft

Nordwest-Zeitung, 4. Oktober 2005

(M. Hutfilter). Zuletzt konnte sich Pianist Andreas Kirpal im Konzert für Klavier und Streichquartett KV 415 behaupten: Die Melodien sprudelten nur so aus seinen Fingern hervor. Beeindruckend war die Leichtigkeit und Unbekümmertheit seines Spielens.

Musikgenuss mit dem Diogenes Quartett in Stadtbergen
Augsburger Allgemeine, 27. Juni 2005

(Hofmann) ... Nach E. Kornauth, dem Komponisten des Klavierquintetts, das das Ensemble, um den Pianisten A. Kirpal erweitert, nach der Pause gab, sucht man in vielen Lexika vergebens. Dabei war er ... zu Unrecht vergessen, wie das Spiel der Musiker deutlich machte. Die begeisterten Zuhörer erklatschten sich eine Zugabe – ein langsamer Satz von Mozart, ein wunderbarer Ausklang eines gelungenen Kammermusikabends.


Auf Entdeckungsreise nach Raritäten
Münchner Ensemble überzeugt mit Werken von Haydn, Schostakowitsch und Kornauth

Süddeutsche Zeitung, 25. Juni 2005

(K. Kalchschmid) Welche Üppigkeit dagegen im Klavierquintett op. 35a von Egon Kornauth, ... . Erst im letzten Satz dominierte das Klavier (exzellent: Andreas Kirpal) das Geschehen und erreicht mit enormen Impetus zusammen mit den Streichern die fulminante Stretta des Finales. Famoses Ende eines Kammermusikabends, der Lust auf weitere Entdeckungsreisen mit dem Diogenes Quartett machte.

Geistreiche Unterhaltung
Hamburger Abendblatt, 15. März 2005

(Buchholz) – Sie spielten elegant, die jungen Musikerinnen und Musiker des Diogenes Quartetts, denen sich beim letzten Werk ihres Konzerts auch noch der Pianist Andreas Kirpal zugesellte. ...
Triumphierende Thematik im ersten Satz, Wehmut nur im zweiten, danach wieder zweifach Schwung, sprühende Musikalität. Eine bezaubernde spanische Zugabe gab's noch von E. Granados, auch die wieder erlesen und transparent gespielt.

Statt in die Tonne - in die Fabrik
Diogenes Quartett und A. Kirpal in der Böhlener Sommerakademie

Thüringer Allgemeine, 05. Juni 2004

(it) ... und schließlich kam der Pianist Andreas Kirpal zum Einsatz, den die Böhlener unter den Zuhörern von den internationalen Kammermusikkursen noch in bester Erinnerung hatten. Das Konzert für Klavier und Streichquartett KV 415 von W.A Mozart beinhaltete alles, was Herz und Seele der Zuhörer erwärmen und deren Fantasie beflügeln konnte. Ein sehr partnerschaftliches aufeinander Eingehen prägte das Zusammenspiel vom Pianisten und Gruppe.

Cello-Power
Myung-Jin Lee mit den Kirpals

Augsburger Allgemeine, 30. Januar 2004

Ihren umjubelten Auftritt begann sie mit Pianist Andreas Kirpal mit Beethovens Sonate op. 102/1. Ihr mächtiger Ton und ihre energische Klanggebärde ergaben, im intensiven Dialog mit Kirpals kraftvollem Spiel, eine Interpretation, die vor allem die Schroffheit und Kompromisslosigkeit des späten Beethoven hervorhob.
... Mit Mendelssohns d-moll Trio kehrte man wieder in die Sphären klassischer Kammermusik zurück. Den in den Ecksätzen beinahe pausenlos pulsierenden Klangstrom, die Leidenschaftlichkeit des Mendelssohn´schen "molto allegro agitato" und "Assai appassionato", realisierten die Künstler mit extremen Tempi und einem Dynamikrausch, der bei aller mitreißender Wirkung der Akustik des Saals doch etwas Gewalt antat. Wer es lieber etwas ruhiger hatte, der konnte sich am liedhaften Andante und am leichtfüßig-beschwingten Scherzo schadlos halten, auch an der Zugabe, einem Tango nach Piazolla.

Diogenes Quartett huldigt klassischen Meistern
Mittelhessischer Anzeiger 29. September 2003

Steffenberg. Einen besonderen Leckerbissen präsentierten sie jetzt gemeinsam mit den Eckelshausenener Musiktagen. Das Diogenes Quartett und Andreas Kirpal am Klavier sorgten bei einer musikalischen Spätlese mit Werken von Haydn und Mozart für eine festliche Atmosphäre. .... und auch sein Bruder Andreas Kirpal, Absolvent der Meisterklasse an der Musikhochschule in München, zeigte sein meisterliches Können am Klavier.

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