… Musically, this ensemble
is excellent …
Amazon.com, 25. Mai 2006
... Ihr Spiel ist ausgewogen und lässt, ohne dabei die Gesamtform
zu vernachlässigen, auch feine Nuancen in den Nebenstimmen präzise
aufblitzen. Mit viel Feingefühl werden die Eigenheiten dieser Musik
hervorgehoben ... Gestützt wird der hier vorherrschende volksmusikalische
Ton mit seinen Bordunquinten dabei nicht zuletzt durch die glasklare Intonation,
welche dem Klangbild auch seine große Durchsichtigkeit verleiht
...
Klassik Heute, 21. April 2006
... Beim sechsten Konzert der Kammermusiktage „classic con brio“
in der Ehemaligen Kirche in Hagen war Janáceks Kreutzersonate einer
der Höhepunkte des Abends. Das Diogenes Quartett widmete sich diesem
schweren Werk mit großer Empfindsamkeit ... Leidenschaftlich, aber
ohne künstlich erzeugte Dramatik hielt das Diogenes Quartett seine
Zuhörer auf diese Weise in Atem ...
Neue Osnabrücker Zeitung, 6. April 2006
... Die Konzentration, die die jungen Musiker für Mozarts spätes
D-Dur-Quartett aufzubringen in der Lage sind, nötigt ... Respekt
ab. Stefan Kirpal (1. Violine) und Stephen Ristau (Cello) glänzen
mit kontrastierendem Ton ... während die 2. Violine (Gundula Kirpal)
und die Bratsche (Stephanie Krauß) die Streitenden sanft umschmeicheln
... Ein in sich geschlossener Höreindruck, eine runde Sache, was
zum einen an Mozart, zum anderen an den Musikern liegt, die erhebliche
Reife beweisen ...
Winnender Zeitung, 25. März 2006
... Und wieder haben die Kunstfreunde Bensheim mit dem Münchner Diogenes
Quartett ein junges deutsches Spitzenensemble dieser Gattung eingeladen
... Auffällig bei dieser Wiedergabe war das lockere und in sich stark
differenzierte Spiel, das zugleich die Durchsichtigkeit der Stimmführung
zum Prinzip erhob. Gerade in den Mittelstimmen wurde dies deutlich ...
Bergsträßer Anzeiger, 19. Januar 2006
... Tonschönheit hatte Vorrang beim Spiel der Münchner im Parktheater,
und der Hauch von Melancholie, der über den ersten drei Sätzen
dieses Haydn-Quartetts liegt, kam in der klanglich ausgewogenen, durchsichtigen
Darstellung gut zur Geltung. Der Primarius führt seine Partner souverän
an, doch wirkt sein Spiel nie aufdringlich. Ruhender Pol ist der Cellist
... Auch D. Schostakowitschs Streichquartett Nr. 6 ... ist von Melancholie
geprägt ... Das Ensemble bewies gerade in solchen expressiven Phasen,
dass es eine überzeugende künstlerische Einheit ist ...
Darmstädter Echo, 17. Januar 2006
... Das Diogenes Quartett und Clemens Trautmann (Klarinette) begeisterten
mit ihrer vollendeten Tongebung das Publikum im Tegernseer Barocksaal
... Die Spannungsführung des Ensembles durchzog alle Sätze ...
Münchner Merkur, 24. November 2005
... das Quartett überzeugte mit einem musikalisch anspruchsvollen
Zugriff auf Haydn, Schostakowitsch und Kornauth. Wie ein lebender Organismus
spielten die Musiker zusammen, der Klang geschmeidig, die Linien durchsichtig.
Ungeheuer gewinnend gleich der Eröffnungssatz von Haydns Froschquartett,
voller unbeschwerter Heiterkeit und Lust an den kunstvollen Variationen
des Themas. Im letzten Satz blühte die erste Violine auf als konzertierendes
Solo-Instrument, innig gespielt von Stefan Kirpal ... Die begeisterten
Zuhörer erklatschten sich eine Zugabe – ein langsamer Satz
von Mozart, ein wunderbarer Ausklang eines gelungenen Kammermusikabends.
Augsburger Zeitung, 27. Juni 2005
... Vom ersten Takt weg begeisterte das Diogenes Quartett mit seiner delikaten
Tongebung. Selbstverständliche Ablösungen der Melodieführung
bei halsbrecherischem Tempo im Eingangsallegro machen den Drahtseilakt
zum Hochgenuss. Der solistische Part der ersten Violine wirkt nie aufdringlich
oder gar vordergründig, mit Leichtigkeit in Klang und Aussage bleibt
dem Hörer immer Zeit und Möglichkeit, die mit Liebe herausgearbeiteten
Feinheiten wahrzunehmen. Die knisternde Spannung in der Schlossaula im
Mittelteil des gepflegten langsamen Satzes wusste das Diogenes Quartett
im warmen, hellen D-Dur der Coda zu lösen. Elegant servierten sie
den feinen Humor in Menuett und Trio, besagtes Tierlaut-Finale geriet
zum kultivierten Bravourstück.
Eine enorm reife Darstellung eines sensationellen Diogenes- wie Haydn-Quartetts
...
Neue Osnabrücker Zeitung, 08. April 2005
... Das Streichquintett G-Dur op. 77 von Dvorák kann dagegen einen
Bogen zu Schubert schlagen. Hierbei ist Nabil Shehata mit seinem Kontrabass
der fünfte Spieler im Diogenes-Quartett ... spätestens im Allegro
assai hat unbändiger Schwung alle Masse zum Schwingen gebracht. Ein
herrlicher Schlusssatz entwickelt sich in rhythmischer Kraft mit geschmeidigen
Phrasierungen in klangsinnlich gezeichneten Linien. Dafür gab es
auch lang anhaltenden, begeisterten Applaus.
Neue Osnabrücker Zeitung, 06. April 2005
... immer schöne und klare Intonation ... Feinheit des Zusammenspiels
... sprühende Musikalität ... erlesen und transparent gespielt.
Hamburger Abendblatt, 13. März 2005
... erwies sich das ... Diogenes Quartett ... als hervorragend. Mit allen
Tugenden eines Streichquartetts gesegnet ...
Fürstenfeldbrucker Tageblatt, 19. Oktober 2004
... Dabei kann selbst der Rezensent nicht genau definieren, was das Spiel
der jungen Kammermusiker so aus dem Üblichen heraushob – war
es das blendende Zusammenspiel, das minutiöse Eingehen auf die Bedingungen
der musikalischen Vorlage oder die urmusikalische Art des Musizierens?
All das leisten doch andere (bekanntere) Formationen auch, aber hier waltete
eben noch ein beträchtliches Surplus ...
Von den Instrumentalisten ... möchte man im Grunde keinen hervorheben
– hier triumphierte wirklich der Begriff Ensemble. Das Publikum
war hingerissen, Weinheim hat einen neuen Liebling!
Rhein-Neckar-Zeitung, 20. Januar 2004
<< top
|